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Erster Trainingseintrag

23.09.2016 - Der Blog beginnt.

Ich bin seit Montag wieder zuhause und bin geplättet von privatem Stress. Während die Lust zum Training gestern schon lungerte, war sie heute groß genug, dass ich auch aktiv wurde.

Also: Was würde ich trainieren wollen?
Fangen wir einmal ganz klassisch mit Liegestützen an...
Hey, ich habe ja High-Paralletes. Damit kann ich tiefer gehen als bei Liegestützen auf dem Boden.
Also habe ich die Paralletes nach draußen getragen und angefangen.
Wichtig, dabei auf die Form zu achten. Halte ich die Stangen korrekt, oder ist das Handgelenk nach innen oder außen geknickt? Ich habe einmal den Tipp für Anfänger gelesen, erst einmal keine Faust zu bilden, sondern den Daumen längs der Stange zu positionieren.
Nein, ich habe den Eindruck, ein ausreichend gutes Körpergefühl zu haben, das zu spüren...tatsächlich knicke ich etwas nach innen ein. Also aktiv darauf achten.
Ellenbogen nach innen drehen, die Beugung der Arme nicht durch Bewegung der Ellenbogen, sondern durch Transport der Schultern nach vorne unten. Ellenbogen weiter eng am Körper haben, auch während der exzentrischen Phase.
Sehr schön. Bei den Paralletes kann ich bis zur Spannung des Brustmuskels nach unten gehen!
15 Wiederholungen sind gut drin. Sollte ich die zwanzig anpeilen? Aber weshalb? Sollte ich schon beim ersten Satz bis zur Erschöpfung trainieren? Sollte ich das als Warmup verstehen? Bei 18 Liegestützen aufgehört. Danach hätte die Form darunter gelitten.

Was könnte ich sonst noch trainieren? Mit den Paralletes? Die Vorübung zum L-Sit (ich kenne keinen Namen speziell dazu. Es ist , sich mit durchgestreckten Armen nach oben wegdrücken und die Schulterblätter mit aller Kraft nach unten drücken. Dabei merke ich, wie der ganze Oberkörper, Schultergürtel, Trapezmuskel, Brustmuskel und Latissimus arbeiten müssen. Und die Arme müssen leiden. Sowohl Unterarme als auch Bizeps und Trizeps.
Wie lange sollte ich die Position halten können? Gymnasiasten werden das vermutlich einige Minuten halten können? Sollte ich erstmal eine Minute anpeilen? Sollte ich gleich den L-Sit trainieren und die gestreckten Beine anheben? Nein, mir geht es erstmal nur um die Oberkörperkraft. Dennoch Spannung im Bauch, wenn ich die Beine statt anzuwinkeln nach vorne strecke und hängen lasse.
Ich zähle langsam bis 15. Dann wird es mir schon zu viel.

Ich gehe wieder rein und suche mir etwas zu trinken. Was könnte ich außer Oberarmen/ Oberkörper trainieren? Sonst bin ich schnell am Ende.
Ich könnte die Hollowbody-Position wieder trainieren. Ich habe eh den Eindruck, dass die Körperspannung in der Mitte wieder etwas nachgelassen hat. Handy auf eine Minute gestellt. Was ist hier mein Ziel? Dreimal eine Minute in gestreckter Position? Zuletzt hatte ich dann angefangen, Hollow Rocking einzubauen, also in der Position anzufangen nach vorne und hinten zu schaukeln, um den Bauchmuskeln auch dynamische Belastung zu gönnen.
Heute aber erstmal nur isometrisch. Dreisig Sekunden schaffe ich mit Armen über dem Kopf, dann nehme ich die Arme nach unten und hebe sie zu den Beinen hin. Eine Minute...ganz schön anstrengend. Aber ich freue mich darauf, mit einer stabileren Körpermitte wieder bessere Erfolge bei der Balance im Handstand zu haben.

Insgesamt drei Sets dieser Übungen. Am Ende überlege ich, was ich noch mit den Paralletes anstellen könnte. Ich habe sie einmal zum Rudern genutzt. Mich darunter gelegt und zu einem Parallete hochgezogen. Ich mache fünf Wiederholungen. Das ist blöd...
Aber...ich habe kürzlich rausgefunden, dass ich an meinem Auto am Eingang zum Frachtraum mich halten und zwar keine Klimmzüge machen kann, aber mich immerhin in einer Position halten, die 90° Ellenbogenwinkel bedeutet. Das ist eine Idee: Ich trainiere zum Schluss nochmal konzentrierter Bizeps und Trizeps. Klar, diese Muskeln haben bei Handstand und co den kleinsten Anteil. Aber vielleicht motiviert es mich, wenn ich die Armmuskeln wachsen sehe? Warum sind die Armmuskeln eigentlich so beliebt? Weil sie gut sichtbar sind? Und bestimmt, weil sie anders als Bauch und Rücken meist nicht von kaschierendem Fett versteckt werden. Änderungen in der Muskelgröße und des Armvolumens lassen sich wohl am leichtesten ablesen.

Also dreimal die 90°-Chinup-Position halten. Anschließend gehe ich wieder rein und mache am Türrahmen drei Sets für den Triceps. Gibt es für die Übung einen Namen? Man stützt sich gegen die Wand und führt dann die Ellenbogen nach unten zur Wand und durch Kontraktion des Trizeps streckt man sie wieder. Das Resultat ist so ähnlich als würde man eine Hantel über den Kopf halten und hinter den Kopf sinken lassen und anheben.
Immer wieder toll. Dabei merke ich ganz genau, wie der Triceps jammert - und er nicht überschattet wird von anderen beanspruchten Muskelgruppen.

Danach ist das Training rum. Um Fortschritte beim Handstand zu erreichen, werde ich auch noch Mobilitätsübungen für die Schultern machen wollen. Aber das hat Zeit für einen anderen Tag. Dann übe ich wieder im Downward-Dog und mit einem meiner Langstöcke, die gestreckten Arme bei erhobener Schulterblattposition so weit wie möglich hinter den Kopf zu heben. Das ist der limitierende Faktor, weshalb mein Handstand noch nicht wirklich gerade ist und aktuell ein Bananenhandstand bleibt.

 

Fazit:
Ich hatte heute diffus Lust zu trainieren und dabei wieder den Körper zu spüren. Aus Liegestützen folgte eine Straight-Arm-Strength Übung für den Oberkörper. Die Hollowbody-Position lässt sich eigentlich immer und überall trainieren. Gut, dass ich mich diesmal dazu durchringen konnte und nicht vorschützen wollte, mich nur auf den Oberkörper zu begrenzen.
Nachdem ich noch nicht genug hatte folgten noch Isolationsübungen für Bizeps und Trizeps. Mit dem Ausblick, vielleicht verfolge ich das konzentrierter und motiviere mich an einem wachsenden Oberarm?

Nächstes Mal steht wieder der Handstand auf dem Programm :-)

23.9.16 21:39
 


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